Neues Projekt mit großzügiger Spende unterstützt

Das Haus der Familie möchte sein Angebot erweitern. Mit der neuen Gruppe "18 plus" richtet es sich an junge Erwachsende mit und ohne Handicap, die in Versmold in einer eigenen Wohnung, bei den Eltern oder in einer Wohngruppe leben.
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"Wir möchten eine Freizeitgestaltung gemeinsam mit gleichaltrigen jungen Menschen ermöglichen", erklärt Kerstin Walter vom Haus der Familie. "Die Stärkung des Selbstbewusstseins und die Förderung der Eigenständigkeit ist für uns genauso wichtig, wie der Aufbau eines stabilen sozialen Umfeldes", so Walter weiter. 

Das Haus der Familie betreut seit mehreren Jahren den integrativen Kinder- und Jugendtreff. "Die Freizeit - Gruppe wird vorrangig von Kindern besucht. Die speziellen Bedürfnisse von jungen Erwachsenen kommen hierbei zu kurz", macht Kerstin Walter deutlich. Dies soll mit der neuen Gruppe "18plus" geändert werden. So könnten der Besuch einer Versmolder Kneipe, gemeinsame Besuche von Kirmes, Weihnachtsmarkt oder Stadtfestival, Kinoabende aber auch Minigolf spielen oder Schwimmen gehen auf dem Programm stehen. Ziel ist es, eine Gemeinschaft von jungen Leute mit und ohne Handicap entstehen zu lassen. Zunächst trifft sich die Gruppe immer am zweiten Freitag abends zum Stammtisch. Erster Termin ist am Freitag, 9.Juni, um 19 Uhr in der Tenne, Altstadthotel. 


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((von links): Marc Unkhoff, Meinolf Unkhoff, Stephanie Spiekermann, André Behrmann (Firma Wiltmann), Hans-Jürgen Matthies, Kerstin Walter, Dagmar Kölkebeck (alle Stadt Versmold), Petra Grahn, Bürgermeister Michael Meyer-Hermann, Gaby Knuth (SC Peckeloh) und Dr. Ingmar Ingold, Geschäftsführender Gesellschafter des Wurstproduzenten.

Die Franz Wiltmann GmbH möchte ein Teil der Kosten für das Projekt decken. Anfang des Jahres wurde das Unternehmen mit dem Sozial Oskar des Kreises Gütersloh und der Gütersloher Stiftung für psychisch kranke und geistig behinderte Menschen ausgezeichnet. Dabei wurde das herausragende Engagement bei der beruflichen Integration von psychisch kranken und geistig behinderten Menschen des Unternehmens ausgezeichnet. Das Preisgeld von 5.000 Euro sowie eine Spende in gleicher Höhe steuert das Unternehmen jetzt für die Umsetzung des neuen Projektes bei. "Wir wollen einen kleinen Beitrag zur Integration vor Ort leisten", erklärt Dr. Ingmar Ingold, Geschäftsführer der Franz Wiltmann GmbH. "Mit der großzügigen Spende können Honorarkosten für die Betreuer, Fahrtkosten, Eintrittsgelder oder auch Werbekosten gedeckt werden", bedankt sich Bürgermeister Michael Meyer-Hermann bei Ingold.

Interessierte können sich an Kerstin Walter im Haus der Familie, Telefon (05423) 930 208 wenden oder zum Stammtisch am 9. Juni kommen.