18.12.2025
Bürgermeister Michael Meyer-Hermann hat gemeinsam mit Landrätin Ina Laukötter die Rettungs- und Polizeiwache in Versmold besucht.
Mit ihrem Besuch setzte die Landrätin bewusst eine Tradition fort, die bereits von ihrem Vorgänger gepflegt wurde: den direkten Austausch mit den Einsatzkräften vor Ort.
Während des Besuchs konnten sich Bürgermeister und Landrätin ein umfassendes Bild von der Arbeit der Polizei und des Rettungsdienstes machen. Beide zeigten sich beeindruckt vom Engagement der Mitarbeitenden und bedankten sich ausdrücklich für deren täglichen Einsatz für die Sicherheit und Gesundheit der Menschen in Versmold und der Region.
Landrätin Ina Laukötter betonte: „Es ist mir ein großes Anliegen, die Arbeit der Einsatzkräfte persönlich kennenzulernen und meine Wertschätzung auszudrücken. Sie leisten Tag für Tag einen unverzichtbaren Dienst für unsere Gesellschaft.“
Auch Bürgermeister Michael Meyer-Hermann dankte den Mitarbeitenden der Polizei und des Rettungsdienstes herzlich. Besonders hob er die sehr gute Zusammenarbeit mit dem Ordnungsbereich der Stadt hervor. „Gemeinsam bilden Polizei, Feuerwehr, Rettungsdienst und Ordnungsdienst eine starke Blaulichtfamilie. Dieses Zusammenspiel ist entscheidend für ein funktionierendes Sicherheitsnetz in unserer Stadt“, so der Bürgermeister.
Im Rahmen des Austauschs berichtete die Polizei von ihrer aktuellen Einsatzlage. Bislang wurden in diesem Jahr 1.822 Einsätze verzeichnet, im Vergleich zu 1.950 Einsätzen im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Die häufigsten Einsatzgründe sind Verkehrsunfälle, häusliche Gewalt und Ruhestörungen. Insgesamt zeigt sich eine positive Entwicklung, auch bei der Aufklärungsquote der Fälle. Sorgen bereitet den Einsatzkräften jedoch der deutliche Anstieg von Unfällen mit E-Bikes und E-Scootern in den vergangenen Jahren.
Der Rettungsdienst berichtete von einer deutlich gestiegenen Zahl an Einsätzen. Durchschnittlich fallen derzeit sieben bis acht Einsätze pro Tag an. Häufig sind Einsatzfahrzeuge dabei über längere Zeit gebunden, etwa durch notwendige Transporte in weiter entfernte Krankenhäuser. Eine zusätzliche Herausforderung stellen zunehmend Sprachbarrieren zwischen Rettungskräften und Patientinnen und Patienten dar.
Der Besuch unterstrich die Bedeutung des kontinuierlichen Dialogs zwischen Verwaltungsspitze und Einsatzkräften – und machte zugleich deutlich, vor welchen wachsenden Herausforderungen Polizei und Rettungsdienst stehen.
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