21.09.2026
„Du bist stark, du bist richtig, du bist wichtig!“
Anlässlich des Welt-Mädchentages wird es am Donnerstag, 8. Oktober, im Jugendzentrum Westside in Versmold wieder bunt, kreativ und abwechslungsreich. Unter dem Motto „Ich bin stark, ich bin richtig, ich bin wichtig, wie ich bin.“ laden die Organisatorinnen Mädchen der 3. bis 6. Klassen von 16 bis 19 Uhr zu einem besonderen Nachmittag ein – mit Musik, Spielen, Kreativangeboten und viel Raum zum Austauschen und Chillen.
Organisiert wird das Mädchenfest gemeinsam von der evangelischen Kirche, dem Jugendzentrum und der Stadt Versmold. Das Team hat sich auch in diesem Jahr zahlreiche Aktionen überlegt, bei denen Spaß und Gemeinschaft ebenso im Mittelpunkt stehen wie die Themen des Welt-Mädchentages.
Silent-Disco, Chaos-Spiel und kreative Superheldinnen
Eine Premiere erwartet die Besucherinnen im großen Gruppenraum des Jugendzentrums: Bei einer Silent-Disco können die Mädchen über drei verschiedene Hörkanäle ihre Musik auswählen und gemeinsam tanzen. Die Idee dazu entstand nach dem vergangenen Mädchenfest, bei dem sich die Teilnehmerinnen eine Disco gewünscht hatten.
Beim Chaos-Spiel können die Mädchen spielerisch mehr über den Welt-Mädchentag und die damit verbundenen Themen erfahren. Bei gutem Wetter geht es außerdem nach draußen. Dort warten unter anderem die Kletterwand und verschiedene Ballspiele auf dem Kunstrasenplatz.
Kreativ wird es mit dem Umweltmobil des Kreises Gütersloh. Dabei erfahren die Mädchen, wie aus Dingen, die normalerweise im Müll landen würden, etwas Neues und Besonderes entstehen kann. Unter anderem werden aus scheinbaren Wegwerfmaterialien „Superheldinnen“ gestaltet. Außerdem können die Teilnehmerinnen mit Pappe basteln, Gläser mit Acrylfarben dekorieren und Spiegel gestalten. Dabei geht es auch darum, die eigenen ganz persönlichen Superkräfte zu entdecken.
Natürlich darf beim Mädchenfest auch das gemeinsame Entspannen nicht fehlen. Bei Limo, Waffeln und Hot Dogs gibt es Gelegenheit zum Quatschen, Chillen und einfach dazu, gemeinsam eine gute Zeit zu haben.
„Du bist wichtig, wie du bist“
Das diesjährige Fest richtet sich bewusst an etwas ältere Mädchen ab der 3. Klasse. Den Veranstalterinnen ist wichtig, dass die Teilnehmerinnen sich altersgerecht mit den Fragen von Gleichberechtigung und den Lebensbedingungen von Mädchen weltweit auseinandersetzen können.
Der Welt-Mädchentag macht darauf aufmerksam, dass Mädchen in vielen Teilen der Welt noch immer benachteiligt werden. Weltweit gehen rund 130 Millionen Mädchen nicht zur Schule. Zwei Drittel der erwachsenen Menschen ohne grundlegende Lese- und Schreibkenntnisse sind Frauen. Zudem leben weltweit rund 650 Millionen Frauen und Mädchen, die vor ihrem 18. Geburtstag verheiratet wurden.
Doch auch Mädchen in Deutschland stehen vor Herausforderungen. Besonders im digitalen Raum erleben sie beispielsweise Schönheitsdruck, Bodyshaming, Objektifizierung und manipulierte Darstellungen wie Deepfakes. Auch Catcalling richtet sich überwiegend gegen Mädchen und Frauen. Solche Erfahrungen können verletzen und dazu beitragen, dass Mädchen schon früh das Gefühl bekommen, bestimmten Erwartungen entsprechen zu müssen.
Genau hier setzt die Botschaft des diesjährigen Mädchenfestes an: Mädchen sollen darin bestärkt werden, sich selbst anzunehmen, ihre eigenen Stärken zu erkennen und ihren Weg selbstbewusst zu gehen.
„Du bist stark. Du bist richtig. Du bist wichtig – genau so, wie du bist!“ – diese Botschaft soll die Mädchen durch den Nachmittag begleiten.
Wichtige Hinweise für Eltern
Die Veranstalterinnen bitten die Eltern darum, den Mädchen die Telefonnummer eines Elternteils auf den Arm zu schreiben. Außerdem sollten die Teilnehmerinnen 5 Euro für Essen und Getränke mitbringen.
Vorbereitet und begleitet wird das Mädchenfest von einem engagierten Team: Pastorin Anja Keppler, den Schulsozialarbeiterinnen Nina Bösebeck, Stephanie Skurk, Jana Röttger, Helen Rüggeberg und Katharina Kannenberg-Sommerkamp, Leia Ulbrich aus dem Team für Vielfalt und Demokratie, den Mitarbeiterinnen des Jugendzentrums Hanna Burmester und Melanie Krolow, Anna Wünsche vom CVJM sowie der Gleichstellungsbeauftragten Ulrike Brunneke.
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