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Breitbandausbau startet  
Breitbandausbau startet

Breitbandausbau startet

Mehr Tempo auf der Datenautobahn: Mit dem gemeinsamen Spatenstich haben Bürgermeister Michael Meyer-Hermann und Gregor Vos, Regio Manager der Deutschen Telekom, einen ersten wichtigen Grundstein für das Vectoring im neuen Glasfasernetz gelegt.

Im Juli haben Bürgermeister Michael Meyer-Hermann und der Telekom-Breitbandbeauftragte Gregor Vos gemeinsam den Startschuss gegeben. „Ich freue mich, dass die Arbeiten nun starten“, sagt Bürgermeister Meyer-Hermann. „Schnelle Internetverbindungen sind aus dem Leben unserer Bürgerinnen und Bürger nicht mehr wegzudenken – privat und geschäftlich. Sie sind ein wichtiger digitaler Standortvorteil und Inhalt zahlreicher Bürgergespräche. Hier wird es nun endlich eine deutliche Verbesserung für den Großteil der Versmolder geben.“

„Die Planungen sind abgeschlossen, jetzt wird gegraben“, sagt Gregor Vos, Regio Manager der Deutschen Telekom. „Wir werden die Beeinträchtigungen für die Anwohner so gering wie möglich halten. Wir gehen immer in überschaubaren Bauabschnitten voran.“

Die Telekom begann mit dem Ausbau von schnellen Internetanschlüssen in Versmold. Dazu gehört die Verlegung von über 48 Kilometer Leerrohre, 9 neue Netzverteiler und die Aufstellung oder Erneuerung von 67 Multifunktionsgehäusen (MFG). Insgesamt werden 68 km Glasfaserleitung eingeblasen. Somit können rund 2500 Haushalte im Vorwahlbereich 05423 dann ab Ende 2020 auf das schnelle Internet mit mindestens 50 Megabit pro Sekunde (MBit/s) zugreifen.

Weitere Informationen
Wer mehr über Verfügbarkeit, Geschwindigkeiten und Tarife der Telekom erfahren will, kann sich im Internet oder beim Kundenservice der Telekom informieren:

  • www.telekom.de/breitbandausbau-deutschland
  • Neukunden: 0800 330 3000 (kostenfrei)
  • Telekom-Kunden: 0800 330 1000 (kostenfrei)

Und natürlich beraten die Mitarbeiter in den Telekom Shops und die Fachhändler gerne:

  • telecomfort GmbH, Berliner Str. 3, 33775 Versmold

Ziele des Breitbandausbaus

Ziel ist es, bis zum 4. Quartal 2020 großflächig Breitband anzubieten.

In den Gewerbegebieten Bockhorst, Plaggenwiese und ein Teil „Im Industriegelände“ erfolgt der Glasfaserausbau in FTTH (Glasfaser bis ins Gebäude), somit sind 1 GBit/s symmetrisch möglich.

In den Haushalten wird die Vectoring Technik angewandt.

Vectoring ist ein Datenturbo auf dem VDSL-Netz. Im Vergleich zu einem bisherigen VDSL-Anschluss (Very Highspeed Digital Subscriber Line) verdoppelt sich das maximale Tempo beim Download auf bis zu 100 Megabit pro Sekunde (MBit/s). Beim Upload vervierfacht sich das Tempo sogar auf bis zu 40 MBit/s. Das hilft beim Austausch von Dokumenten, Fotos und Videos über das Netz. Das neue Netz wird so leistungsstark sein, dass Telefonieren, Surfen im Internet und Fernsehen gleichzeitig möglich sind.

Der Ausbau erfolgt in drei Schritten.

Erstens:
Auf der Strecke zwischen der örtlichen Vermittlungsstelle und dem Multifunktionsgehäuse wird das Kupferkabel durch Glasfaserkabel ersetzt. Im Glasfasernetz wird ein optisches Signal mit Lichtgeschwindigkeit übertragen. Damit ist es das schnellste Übertragungsmedium.

Zweitens: Die grauen Schaltschränke am Straßenrand werden intelligent. Sie werden mit Strom versorgt und innerhalb der Kästen wird das optische Signal durch modernste Technik in ein elektrisches Signal umgewandelt bzw. transformiert. Es entsteht eine Art Mini-Vermittlungsstelle, in denen unter anderem die Datenpakete vom Glasfaser auf die Kupferleitung bzw. das bestehende Telefonkabel übergeben werden. Diese sogenannten Multifunktionsgehäuse (MFG) werden über das Ausbaugebiet verteilt. Da das elektrische Signal mit der Entfernung vom MFG abnimmt, sollte der Abstand zwischen Kunde und MFG möglichst gering sein. Es gilt die Faustformel: Je näher der Kunde am MFG wohnt, desto höher ist seine Geschwindigkeit.

Drittens: Zwischen dem MFG und dem Kunden wird ein Signal über die Kupferleitung gesendet. Im Verlauf der Kupferleitung können allerdings elektromagnetische Störungen auftreten, die durch den Einsatz der neuen Vectoring-Technik beseitigt werden. Dadurch ist mehr Tempo beim Herauf- und Herunterladen möglich.

Förderung und Kosten

Der Breitbandausbau in Versmold wird vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur aus dem Projekt „Bundesförderung Breitband“ mit 1.037.877 € (50%) gefördert. Das Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen fördert als Kofinanzierung des Bundesprogramms 830.301,60 € (40 %) des Ausbaus. Der Eigenanteil der Stadt Versmold für schnelles Internet beträgt 207.575,40 € (10 %).

Informationsveranstaltung zum Breitbandausbau

Für weitere Informationen rund um den aktuellen Breitbandausbau in Versmold wird zeitnah eine Informationsveranstaltung angeboten. Der Termin wird auf Facebook, Homepage und Tagespresse bekannt gegeben

Aktuelle Infos zum Breitbandausbau

Anschrift

Stadt Versmold
Münsterstraße 16
33775 Versmold

Kontakt

Telefon 0 54 23 / 9 54 - 0
Telefax 0 54 23 / 9 54 - 115
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